Der Lebenslauf (CV) verdient im Bewerbungsprozess besondere Aufmerksamkeit, denn die meisten Personalverantwortlichen legen darauf großen Wert.
Generell kannst du dich online ganz leicht über die Erstellung eines Lebenslaufs informieren und sogar fertige Vorlagen verwenden. Versuche dennoch, ihn individuell zu gestalten, um aus der Bewerbungsmasse hervorzustechen.
Ein CV sollte maximal zwei Seiten umfassen. Bei „Platzproblemen“ wähle die für den Job relevanten Punkte aus und fasse zusammen (z. B. Ferialpraktika im selben Job). Führe dennoch Praktika & Co an – sie zeigen, dass du motiviert bist.
GENERELL WICHTIG IM LEBENSLAUF:
Im deutschsprachigen Raum hat sich die tabellarische Form absolut durchgesetzt. Also: kein Fließtext, kein handschriftlicher CV! In anderssprachigen Ländern können solche Konventionen abweichen, informiere dich ggfs. online.
CHRONOLOGISCH ODER FUNKTIONAL?
Der chronologische CV ist gängiger und betont deine Entwicklung. Beginne dabei immer mit der aktuellen Situation und arbeite „umgekehrt chronologisch“. Der funktionale CV orientiert sich an bestimmten Kategorien statt am zeitlichen Ablauf und eignet sich deshalb eher für erfahrene Bewerber:innen, die z. B. auf Führungserfahrung hinweisen wollen. Falls du bestimmte Erfahrungsbereiche besonders betonen willst, kann ein Kasten mit passenden Qualifikationen (z. B. Projektabschlüsse) im chronologischen CV zweckdienlich sein.
EIN „CV“ SOLL GEGLIEDERT UND ÜBERSICHTLICH SEIN. EIN NICE-TO-HAVE, UM HERVORZUSTECHEN, IST AUSSERDEM DAS ANFÜHREN DER ANGESTREBTEN POSITION.
Das Layout muss zur Stelle passen. Grafiker:innen stellen ihr Können und ihre Kreativität bestenfalls schon beim CV unter Beweis, Wirtschaftsprüfer:innen sollte mit einem traditionellen Layout auf „Nummer sicher“ gehen.
Wichtig: Arbeite sauber und strukturiert, bleib bei einer Linie. Im Internet findest du zahlreiche passende Vorlagen, ein fertiges Layout bietet z. B. der Europass. Link: europass.europa.eu/de/create-europass-cv
Bei Angaben über deine Ausbildung und Berufserfahrung hinaus beachte folgende Punkte:
Menschen reagieren unbewusst auf optische Reize, dein Bewerbungsfoto ist also der erste Blickfang. Selfies und zu alte Fotos sind hier fehl am Platz. Bestenfalls lässt du dich also von professionellen Fotograf:innen ablichten. Wer Freund:innen mit Fotografieerfahrung hat, kann sich dort Hilfe holen.
Obwohl ein Foto im CV in den meisten Ländern mittlerweile sehr unüblich ist, sollten Bewerbungen an österreichische Unternehmen eines enthalten, um nicht den Eindruck zu erwecken, etwas zu verbergen.
Ein gutes Bewerbungsfoto zeigt dein Gesicht und den Oberkörper. Verzichte auf einen zu großen Ausschnitt – im doppelten Sinne: Der Bildausschnitt sollte dich circa bis zum Bauch zeigen. Achte darauf, Haltung zu bewahren, und vermeide unruhige Hintergründe.
Deine Kleidung sollte passend zur Stelle, professionell, falten- und fleckenfrei sein. Außerdem können zu viel Make-up oder zu aufreizende oder ausgefallene Kleidung ein schlechtes Licht auf dich werfen.
Und zuletzt das Wichtigste: Lächle auf jeden Fall in die Kamera! Das macht dich auf Anhieb sympathisch.
FÜR DEN PERFEKTEN CV
ALS BERUFSEINSTEIGER:IN PUNKTEN!