ICH AUF DEM PRÜFSTAND – EINE POTENZIALANALYSE

Der Weg, herauszufinden, was du kannst und willst, ist ein weiter und steiniger. Folgende Fragen können dir als Kompass dienen, um in die richtige Richtung loszustarten:

 

  • Was kann ich besonders gut? Was geht mir leicht von der Hand?
  • Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Im praktischen, geistigen, sozialen, künstlerischen oder unternehmerischen Bereich?
  • Welche besonderen Fähigkeiten habe ich? Welche Veranlagungen und Talente?
  • Bevorzuge ich körperliche oder geistige Tätigkeiten?
  • Welches Fachgebiet interessiert mich besonders?
  • Bin ich ein analytischer oder kreativer Typ?
  • Bin ich ein:e Praktiker:in oder Theoretiker:in?
  • Habe ich Freude am Umgang mit Menschen oder Tieren?
  • Gebe ich gerne selbst Anweisungen oder bin ich froh, Aufgaben zugewiesen zu bekommen?
  • Bin ich belastbar und stressresistent?
  • Macht es mir Spaß, Verantwortung zu über-nehmen? Treffe ich gerne eigene Entscheidungen?
  • Bin ich eher Teamplayer oder Einzelkämpfer:in?
  • Bin ich eher introvertiert oder extravertiert? Kann ich auf Menschen zugehen und Vertrauen aufbauen?
  • Welches Fachgebiet finde ich besonders spannend?
  • Will ich in bestehenden Systemen arbeiten oder neue Lösungen suchen?
  • Kann ich meinen Standpunkt klar ausdrücken? Kann ich mich durchsetzen?
  • Kann ich Konflikte positiv bewältigen?
  • Akzeptiere ich Hierarchien?
  • Probiere ich gerne etwas Neues aus? Reagiere ich flexibel auf Veränderungen?
  • Gehe ich mit Selbstvertrauen an diese Herausforderungen heran?
  • Denke ich lösungsorientiert – kurz- und langfristig?
  • Kann ich mit mehreren Aufgaben gleichzeitig umgehen? Liegt mir Multitasking oder fokussiere ich mich lieber?

DU SCHAFFST DAS!

 

Der Keine Frage im Leben ist wichtiger als die der Berufsentscheidung! Wo ist mein Platz in einer Welt, die sich rasend ändert…und wo in wenigen Jahren ganz andere Lebens- und Arbeitsbedingungen auf uns zukommen. Wer hier die für sich passende Wahl trifft, hat schon gewonnen!

TIPPS FÜR ELTERN UND ERZIEHUNGSBERECHTIGTE 

 

Bei zwei Dritteln aller Bildungsentscheidungen spielen die Eltern und Erziehungsberechtigten eine entscheidende Rolle. Dieser großen Verantwortung sollte man gerecht werden. Denn gut gemeinte, aber „kontraproduktive“ Tipps verbauen nicht nur die Zukunftschancen, sondern kosten meistens auch viel Geld.

 

FÜR IHREN NACHWUCHS TUN SIE IN SACHEN BILDUNG UND BERUF DAS BESTE, … 

 

  • wenn Sie dabei helfen, sich dessen Neigungen und Interessen bewusst zu werden, und Sie diese ernst nehmen. 
  • wenn Sie dazu motivieren, eine Potenzialanalyse/ Berufsberatung zu absolvieren.
  • wenn Sie eigene Berufswünsche nicht auf die Jugendlichen projizieren.
  • wenn Sie sich daran erinnern, wie gut oder schlecht Sie Ihre eigenen Bildungs- und Berufsentscheidungen getroffen haben und was Sie hätten anders machen können.
  • wenn Sie die Beeinflussung der Jugendlichen durch andere Familienmitglieder (z. B. Großeltern, Tanten) reduzieren bzw. abstellen.
  • wenn Sie mit Ihrem Nachwuchs über das Thema Bildung und Beruf reden.
  • wenn Sie dazu motivieren, nach der Matura sich erst einmal zu sammeln und auszuprobieren.
  • wenn Sie mit Ihren Kindern mögliche Vor- und Nachteile einer Ausbildung ganz offen diskutieren.
  • wenn Sie bei der Bildungs- und Berufsentscheidung als Partner:in zur Seite stehen und sie nicht bevormunden.